Reiseübelkeit bei Kindern
01. Juli 2009

Egal, ob sie vorne oder hinten sitzen, ob das Fenster während der Fahrt offen oder geschlossen ist: Viele Kinder leiden an der Reiseübelkeit. Dieses andauernde schlechte Befinden während der Autofahrten verdirbt Ausflugsfahrten und Urlaubsreisen, kann aber auch schon eine kurze Fahrt zum Einkaufen zum negativen Erlebnis werden lassen. Die Medikamente, die man in den Apotheken kaufen kann, belasten die Gesundheit, machen müde und quengelig. Viele Eltern versuchen alles, um den Kindern die Übelkeit zu nehmen.

Dass weder in Autos von Citroen, noch in anderen Autos geraucht werden sollte, um die Kinder nicht zum Passivraucher werden zu lassen, versteht sich eigentlich von selbst. Auch, dass man Pausen machen muss, wenn  mit den Kleinen weitere Strecken zurückgelegt werden, ist bekannt. Doch selbst, wenn die Klimaanlage ausprobiert wird, die Fenster offen gelassen werden und bestimmte Geschwindigkeiten ausgetestet werden: Es liegt nicht am Auto oder an der Ausstattung, ob ein Kind während der Fahrt brechen muss, oder nicht. Es ist eine Krankheit, die im Ohr ausgelöst wird. Durch falsche Signale, die vom Gleichgewichtsorgan an das Gehirn gesendet werden, entsteht die Reiseübelkeit. Dabei wird durch Computerspiele, Lesen oder falsches Sitzen die Symptomatik noch verstärkt.

Bei den meisten Kindern verschwindet die Reiseübelkeit nach einigen Jahren von selbst. Nur wenige Erwachsene sind betroffen. Es macht im Prinzip gar keinen Sinn, über Veränderungen nachzudenken. Es muss weder ein neues Auto angeschafft werden, noch liegt es zwangsläufig am Fahrer, wenn den Kindern auf den hinteren Sitzen schlecht wird. Eine Tüte und Kleidung zum Wechseln mitzunehmen, die Kinder nicht zu schimpfen oder zu verunsichern, sowie auf leichte Kost zu achten, hilft am allermeisten.

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